Archive for the ‘ Nora Gastauer ’ Category

Nora Gastauer : Maidel und Garma Lower Secondary School

Il y quelques mois Nora Gastauer a fait une mission de bénévolat au Népal pour  l’organisation Himalayan Care Foundation

L’association Himalayan Care Foundation vient de publier le rapport d’activité de Nora

Maidel und Garma Lower Secondary School 

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,,Das Lächeln ist Nepali, nur die Haare… die sind irgendwie so grau!’’

So wurde ich liebevoll nach meiner Ankunft in Maidel von Mister Tamang beschrieben. 4 Wochen habe ich an der Schule in Maidel mitgeholfen und eine sehr erfahrungsreiche Zeit verbracht.

Ich wohnte bei einer Familie und an Gastfreundschaft mangelte es definitiv nicht! Alle waren rührend zu mir und unglaublich herzlich, trotz Sprachbarriere. Ich hatte mein eigenes kleines Zimmer, das durch eine Holzwand vom Schlafraum der Familie getrennt war. Somit war ich akkustisch zwar immer noch mitten drin, aber hatte mein eigenes Reich.

Mit den mitgebrachten Farben und Papieren hatte ich sofort das Herz der beiden kleinen Töchter erobert, die nun täglich an meinem Bett saßen und mir malend und bastelnd Gesellschaft leisteten. Zusätzlich waren sie meine perfekten Lernpartner, sie übten ihre ersten Wörter Englisch und ich wagte meine ersten Versuche in Nepali. Besonders letzteres war für alle immer äußerst unterhaltsam.

Das Hauptessen war Dal Bhat, was mir sehr gut schmeckte. Morgens um 9 Uhr war es anfangs zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber ansonsten war ich begeistert. Meine Hausmutter war auch stets bemüht mir kleine Variationen anzubieten. Meine Begeisterung wurde allerdings etwas geschwächt als es dann um die Mengen an Essen ging… Circa alle 3 Stunden wurde mir ein gefühlt ganzes Mittagsessen aufgetischt darunter eben Dal Bhat, Nudelsuppe, gekochte Kartoffeln, usw. Zwischendurch natürlich immer Milchtee mit viel Zucker. Somit fühlte ich mich schnell überversorgt, während manche Kinder in ihrer Mittagspause nur an ein paar Keksen rumknabberten.

In der Schule bestanden meine Hauptaufgaben darin mit den Lehrern tatkräftig Englisch zu üben, sie bei ihrem Englischunterricht zu unterstützen, Computerbasics zu vermitteln, vereinzelte Unterrichtsstunden ganz zu übernehmen und meine eigene Klasse in Creative Arts abzuhalten.

Das ganze Dorf und gefühlt alle weiteren Dörfer im Umkreis haben sich schon allein über meine Anwesenheit riesig gefreut. Trotz geringer Englischkenntnisse und meiner noch geringeren Nepalikenntnisse hatte ich sehr oft Besuch und man hat sich mit Händen und Füßen versucht verständlich zu machen.

Die Schüler hingegen waren sehr schüchtern. Nur die Kleinen, bei denen gab es keine Scheu. Sobald ich den Raum betrat wurde ich auch schon mit Heften und ,,Miss’’ Rufen überstürmt. Mit ihnen habe ich meistens einfache Zeichnungen mit englischer Beschriftung gemacht, Lieder gesungen oder das Alphabet geübt.

 

Bei Grade 6 hatte ich meinen eigenen Creative Arts Unterricht. Dort gestalteten wir Bücher. Die Kinder konnten ihre eigene Geschichte auf Nepali schreiben und sie mit Bildern illustrieren. Später haben Mister Kumar und ich das Ganze ins Englische übersetzt und ich habe die Bücher als Geschenk an die Kinder am Computer zusammengestellt und fertig gebunden.

Auch einen Schulausflug konnten wir in der kurzen Zeit organisieren. Mit einer Gruppe von 35 Kindern aus Grade 4-8, ging es auf Wanderschaft runter zum Fluss. In Zahlen bedeutete das 3 Stunden konstant runter laufen und 4 ½ Stunden alles wieder hochklettern. Eine willkommene Abwechslung für alle.

Nach 4 Wochen hieß es dann aber schweren Herzens Abschied nehmen, denn die Schule in Garma wartete auf mich. Alle überraschten mich am letzten Tag mit einer rührenden Abschiedsfeier. Überhäuft mit Schals, Blumenkränzen und das Gesicht voll Farbe schenkten sie mir auch noch einen handgemachten lokalen Teppich mit der Inschrift Maidel.

Mit diesen unglaublichen Erfahrungen im Gepäck ging es auf nach Garma. Die Schule war schon allein von der Größe her ein riesen Kontrast zu Maidel. Hier waren aber auch nicht nur die Lehrer sehr interessiert, sondern auch die Kinder suchten sofort den Kontakt zu mir und hatten auch keine Scheu ihr Englisch zu benutzen. Da ich nur noch gut 2 Wochen Zeit hatte, wollte ich diese in vollsten Zügen nutzen und so machte ich mich täglich auf die 45 minütige Wanderung zur Schule. Leider machte mir der Temperaturunterschied zu Maidel zu schaffen, besonders dass es Nachts bis zum Gefrierpunkt runterkühlte, und somit kränkelte ich über den gesamten Zeitraum vor mich hin. Aber trotz Erkältung wurde vom ersten Tag an gemalt und gebastelt was das Zeug hält. Die Lehrer freuten sich sehr über neuen Input ihr Lehrmaterial auf kreative und anschaulische Weise zu vermitteln und die Schüler hatten riesen Spaß am werkeln. So dass die Wände der Klassenzimmer schnell von oben bis unten geschmückt waren.

Zusätzlich übernahm ich ein paar Englischklassen und sprang immer wieder ein wenn es Mangel an Lehrpersonal gab.

Das hatte allerdings zur Folge, dass ich immer erst in der Minute selbst erfuhr in welche Klasse es ging. Es war eine Herausforderung, mir schnell den Lehrplan anzuschauen und spontan eine passende Umsetzung zu finden die bestmöglichst auch in 40 Minuten durchführbar war. Die Lehrer schienen das ganz selbstverständlich von mir zu erwarten. Nach den ersten Tagen fing ich dann an mich auf das Unvorbereitete vorzubereiten und hatte immer ein paar Bastelgrundlagen und Unterrichtsideen im Gepäck, welche an verschiedene Themen anpassbar waren.

Die Zeit verging wie im Flug und morgens standen die Kleinen schon dicht gedrängt in der Tür zu ihrem Klassenzimmer und versuchten mich mit ,,Psst ! Miss ! Miss Nora… Here !’’ anzulocken und herbeizuwinken. Ich brauch wohl kaum zu erwähnen wie sehr mich das freute…

Auch hier gab es wieder eine kleine Abschiedsfeier und mir wurde klar : das war sicher nicht das letzte Mal Nepal für mich! Das Land hat mich zusammen mit seinen Menschen in den Bann gezogen…

Nora Gastauer

Kunsttherapeutin

 

retrouvez ici plus de détails :

http://www.himalayancare.org/de/aktuelles/januarfebruar-2016-maidel-und-garma-lower-secondary-school/

Nora Gastauer en mission humanitaire au Népal

Après le Cambodge en 2014 et l’Inde en 2015, Nora Gastauer s’est engagée dans une nouvelle aventure humanitaire cette fois au Népal.

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Depuis plusieurs semaines elle fait une mission de bénévolat au Népal pour  l’organisation Himalayan Care Foundation

En avril 2015 un vaste séisme a dévasté le Népal et fait des milliers de morts et autant de  survivants endurent des journées glaciales dans de fragiles abris temporaires. Près de 500 000 maisons et beaucoup d’écoles ont été détruites et, malgré les milliards de dollars de l’aide internationale, la reconstruction se fait attendre.
Les déplacements sont rendus difficiles par les  pénuries de pétrole (fuel et essence) et de gaz et les communications sont toujours extrêmement difficiles.

Mais Nora est très impressionnée par son travail et elle est surprise de l’extrême hospitalité des Népalais.

 

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Elle nous a fait parvenir quelques  impressions de sa mission humanitaire

 

 

 

 

Nora Gastauer en volontariat : Newsletter from India

Nora Gastauer s’est engagée dans une nouvelle aventure humanitaire en Inde. Depuis quatre semaines elle fait une mission de bénévolat à New Delhi.

Elle réalise cette mission humanitaire en participant à un programme organisé par  Children Home « Human Dreams India »

Nora nous a fait parvenir ses premières impressions :

Namaste meine Lieben!

Nun wohne ich schon fast 3 Wochen in Indien und die Zeit verfliegt einfach nur so… Also höchste Zeit für einen Zwischenbericht! Vorab schonmal, hier ist es heiß, voll und laut, aber mir geht es sehr gut 🙂
Ich wohne in Najafghar in Neu-Delhi mit den 5 Kindern (zwischen 8 und 17 Jahren) und 3 weiteren Mitarbeitern (Ishan, unserem in charge und ehemaligen Kommilitonen von mir, und zwei indischen Pflegerinnen) zusammen im Kinderpflegeheim. 2 weitere Kinder betreuen wir in den Familien. Die Gegend ist etwas außerhalb und eigentlich von den Einheimischen nicht so gut angesehen, aber sie macht sich gerade. Seit vorletztem Jahr gibt es geteerte Straßen, Schulen wurden gebaut und es wird mehr auf Sauberkeit und Hygiene geachtet. Wir haben eigentlich ein recht schönes und für indische Verhältnisse großes Haus.
Im Haus ist immer viel los und in jeder « ruhigen » Minute fall ich ziemlich zeitgleich dann auch in den Schlaf… Meine Hauptaufgaben sind die Kinder zu unterstützen und zu fördern bei ihren alltäglichen Herausforderungen, Konflikte zu lösen und die Pflegerinnen zu entlasten.
Sonntags kann ich mir meistens einen freien Tag nehmen und versuchen den Kopf frei zu kriegen. Das ist momentan auch die einzige Gelegenheit Delhi ein bisschen zu erkundigen. Das wichtigste bei solchen Ausflügen ist: keine Platzangst oder Scheu vor Körperkontakt haben! Wir sind in Indien und hier gibt es wirklich sehr viele Menschen, also passen auch sehr viele Menschen in einen Bus, Raum, Straße… einfach überall hin!
Ich bin jetzt noch bis zum 19 September hier im Kinderpflegeheim, danach kommt die nächste Volontärin und ich muss mein Zimmerchen räumen… Für mich geht es dann erstmal weiter in den Norden nach Kangra und von da aus mit der Schmalspurbahn weiter in die Berge bis nach Dharamsala. Dort bleibe ich 4-5 Tage zum trekken, Tempel besichtigen, entspannen usw. Am 26 September fliege ich dann ganz runter in den Süden nach Goa, auf zum Meer! Bevor es dann am 1 Oktober wieder zurück nach Delhi geht. Die letzten zwei Tage werde ich dann noch einmal hier nutzen um alle zu verabschieden, denn am Samstag 3 Oktober geht dann auch schon mein Flug zurück…

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Bonnes fêtes et meilleurs voeux pour 2015

Bonnes fêtes et meilleurs voeux pour 2015

 

 

2015 en attendant l’étoile filante

 2014

 

Alles Guddes fir 2015

la famille Gastauer

Dernier jour de l’exposition de sculptures récentes d’Yvette Gastauer – Claire et de Nora Gastauer

Dernier jour de l’exposition de sculptures récentes d’Yvette Gastauer – Claire et de Nora Gastauer au  Wäikeller à Remich dans le cadre de la dégustation des vins et crémants de Bennoît Kox.

Les portes seront ouvertes ce dimanche à partir de 16:00 et ce jusque 21:00

Venez découvrir les oeuvres récentes d’Yvette Gastauer – Claire et de Nora Gastauer tout en dégoustant les vins et crémants de Benoît Kox

Vous êtes les bienvenus!

 

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affiche expo kox

 

Premier semi-marathon pour Nora Gastauer

Nora Gastauer a réussi ce dimanche son premier semi-marathon à Steinheim-Murr

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Nora avant le départ

 

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…. bientôt l’arrivée

 

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… souriante à l’arrivée

 

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Derniers jours de l’exposition du Gare Art Festival à la Gare Centrale de Luxembourg

 

Derniers jours de l’exposition des sculptures créées lors du Gare Art Festival!

 

Les œuvres  créées lors du Gare Art Festival resteront  exposées et visibles  jusqu’au 19 septembre dans la gare centrale de Luxembourg

 

Nora et Yvette exposent leur ensemble sculptural en béton  ‘ Rencontres à la gare ‘

Il s’agit d’un ensemble de plusieurs sculptures qui retracent les rencontres furtives des voyageurs à la gare.

Les gens se croisent, se rencontrent, les uns s’attendent, certains passent inaperçus, mais chacun poursuit son but, ou pas….

Rencontres, mélanges….

 

 

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