Archive pour décembre 2021

Ben Gastauer tire sa révérence

Dernier jour de travail pour Ben, qui tire sa révérence ce 31 décembre 2021.

Encouragé par ses proches et supporters, Ben a jeté ses ultimes coups de pédale sur le dernier Tour de Luxembourg au mois de septembre.

Dans les prochains jours nous allons passer en revue la carrière de Ben

Le ‘tageblatt’ du 31/12/2021 :

Karriereende des Jahres:

Ben Gastauer hatte sich noch einmal geplagt. Anfang April dieses Jahres pausierte er aufgrund von Sitzbeschwerden. Während dieser Pause kam Gastauer zum Entschluss, seine Karriere zu beenden. Weil er „glücklich vom Rad steigen will“, wie er im Tageblatt-Interview erzählte. Auf die Tour de Luxembourg, sein Abschiedsrennen, wollte er sich aber noch einmal richtig vorbereiten. Am 18. September erreichte er dann das Ziel in Luxemburg – und machte damit sein letztes Rennen. Zwölf Jahre war er Profi in der WorldTour – zwölf Jahre bei Ag2r. Mit Gastauer hat ein außergewöhnlicher Sportler, der nicht nur seinem Team, sondern auch Luxemburg bei den Rennen fehlen wird, seine sportliche Karriere beendet.

Tageblatt du 29/12/2021

Tageblatt du 29/12/2021

Radsport / Wie Romain Gastauer zum Trainer wurde, ohne je selbst ein Rennen gefahren zu sein 

Romain Gastauer hat einen ungewöhnlichen Werdegang hinter sich. Der Schifflinger hat nie ein Radrennen bestritten – dennoch hat er es geschafft, als Trainer zwei Radsportler in die WorldTour zu bringen. Und das auf seine ganz eigene Art und Weise. 

Es gibt Menschen, die das Rampenlicht brauchen. Menschen, die im Mittelpunkt stehen und es genießen. Romain Gastauer gehört nicht zu diesen Leuten – nein, ganz im Gegenteil. Beim Gespräch mit dem Tageblatt spricht er über seinen Werdegang und wie er es schaffte, sich in den Profisport einzuarbeiten. Doch dass er maßgeblich Anteil daran hat, dass zwei Luxemburger den Sprung in die WorldTour schafften, versucht er zu verschweigen. Erst am Ende des Gesprächs schaltet sich seine Frau Yvette ein. „Im ‚Vëlosclub’ in Schifflingen hat es angefangen“, sagt sie. „Die Kinder haben ihn da schon angehimmelt. So ging es immer weiter. Seine Schützlinge haben ihm alle gefolgt. Auf seine Art hat er sie in seinen Bann gezogen.“ Gastauer verschränkt die Arme, fasst sich dann an die Stirn – es wirkt, als seien ihm die anerkennenden Worte seiner Frau unangenehm. „Sie lobt mich zu viel“, sagt er schmunzelnd. „Das habe ich nicht gerne.“  

Das erste Rad von Ben Gastauer

Gastauer war schon immer sportbegeistert – in seiner Jugend spielte er Fußball, Volleyball oder fuhr Skilanglauf. Doch den Radsport entdeckte er erst so richtig mit seinem Sohn, Ben. Er fuhr mit ihm Randonnées, rutschte dann aufgrund einer Krankheit eines Trainers in den Trainerstab der Minimes des LP 07 Schifflingen. Er machte eine Ausbildung für Trainer in Luxemburg und versuchte seitdem, „an Bens Niveau dranzubleiben, was das Training anging“, wie er selbst erklärt. Von da an galt für Gastauer Senior: Bücher lesen, sich im Internet über Trainingsmethoden informieren – bis tief in die Nacht. „Sobald neue Trainingsmethoden publiziert wurden, hat er sich das durchgelesen“, sagt seine Frau. „Auf Englisch, auf Französisch oder auf Deutsch. Er war selten vor ein Uhr im Bett.“ 

Glück im Stau

Das Potenzial seines Sohnes zeigte sich dann vor allem bei den Débutants. Nach internationalen Erfolgen erinnert er sich daran, dass plötzlich vermehrt sein Telefon klingelte – am anderen Ende meldeten sich Agenten, die Interesse an Ben zeigten. „Für uns war das eine fremde Welt“, lächelt Gastauer. „Wir haben ihm jedoch von Anfang an gesagt, dass er seine Schulausbildung in der Tasche haben muss, bevor wir an was anderes denken.“ Nach seinem erfolgreichen Abschluss konzentrierte sich Ben auf den Radsport – mit seinem Vater als Trainer. 

In seinem zweiten Jahr bei den Junioren erreichte Ben bei der Classique des Alpes, „dem vielleicht schwersten Rennen in der Altersklasse“, wie Romain Gastauer sagt, den zweiten Platz. Auf der Heimreise stand das Duo im Stau, als ein Mann mit den Klassements an ihnen vorbeiging. Nachdem sich Romain eins nahm, lehnte er zunächst ab, sich mitnehmen zu lassen. „Als wir ihn auf dem Weg hinunter noch ein paar mal kreuzten, entschied er sich, doch mitzukommen. Im Auto sagte er dann, dass er der Verantwortliche des ‚Centre de Formation’ von Ag2r sei. So ergab sich der Kontakt zu der Mannschaft“, erklärt Romain. Im Jahr 2021 lässt sich also festhalten: durch einen Stau ist die besondere Beziehung zwischen Ben Gastauer und Ag2r entstanden. 

Ben wurde damals im Nachwuchszentrum des französischen Teams aufgenommen, Romain lernte die Trainer der Mannschaft kennen. „Sie haben mir geholfen und haben mir viel Neues beigebracht. Ich wollte meinen Fahrern immer das Bestmögliche mitgeben. Mein Ziel war es immer, bei weniger Trainingszeit effizient mit den Fahrern zu arbeiten. Das wollte ich mit dem wattgesteuerten Training erreichen.” Romain Gastauer, der bis zu seiner Rente bei der Post arbeitete, hat einen intensiven Austausch zu seinen Schützlingen gelebt. „Ich habe alle Daten, die im Training erkannt wurden, erfasst. Ob der Sportler eine Freundin hatte oder nicht, ob er abends ausging oder nicht, das hat mich nicht interessiert. Ich habe ihnen gesagt, dass es nicht gut ist, vor den Rennen ‚rauszegoen’. Aber ihr Privatleben geht mich nichts an.“

Romain Gastauer, ehemaliger Trainer von Ben Gastauer und Kevin Geniets

„Walk and Talk“ 

Wichtig war ihm dabei immer, dass das Verhältnis zu seinen Sportlern stimmte. In wenigen Jahren hatte er sich als Trainer einen besonderen Ruf in Luxemburg erarbeitet. Gastauer zählte unter anderem Kevin Geniets, Claire Faber, Elise Maes oder Nathalie Lamborelle zu seinen Schützlingen. Wichtig für Gastauer war es immer, seinen Sportlern die Daten aus den Trainings oder Rennen vernünftig zu erklären – so, dass sie es verstanden. Aus diesen Gesprächen ist zwischen Gastauer und Kevin Geniets das „Walk and Talk“ entstanden. „Es war immer montags“, erinnert sich Gastauer. „Wir sind spazieren gegangen und haben alles, was in der vorherigen Woche passiert ist, Revue passieren lassen.“

Geniets selbst erinnert sich gut an die wöchentlichen Spaziergänge. „Wir haben über alles diskutiert“, sagt er. „Es waren immer interessante und ehrliche Gespräche. Das hat mich sehr weitergebracht.“ Gastauer trainierte Geniets von den Minimes an, bis er ins Trainingszentrum nach Chambéry ging. Als Geniets dann ein schwaches Jahr gehabt hatte und nicht mehr Teil der Mannschaft war, dachte er ans Aufhören. „Romain war ein sehr persönlicher Trainer. Ich bin mit ihm durch sehr gute, aber auch durch sehr schwere Zeiten gegangen. Ich weiß nicht, ob ich nicht damals mit dem Radsport aufgehört hätte, wenn er nicht da gewesen wäre.“ Gastauer übernahm Geniets, nachdem er nicht mehr in Chambéry war, wieder als Trainer – bis er zu Groupama-FDJ ging. „Ich verdanke ihm sehr viel. Nicht nur auf dem Rad. Er war und ist noch immer sehr wichtig für mich“, sagt Geniets. 

Kontakt zur FSCL wollte Gastauer dabei nicht aufnehmen. „Ich habe nicht die nötigen Diplome. Außerdem bin ich nicht auf ihrer Wellenlänge. Sie arbeiten mit alten Methoden. Denen der 90er Jahre. Das basiert auf Herzfrequenz. Wir haben heute die Möglichkeit, ganz andere Daten anzusehen – damit kann man sich schneller entwickeln.“

Keine Trainer-Sohn-Probleme

Bis 2017 trainierte Romain seinen Sohn noch – seitdem mussten Trainer beim Verband gemeldet sein. Das wollte Gastauer nicht. „Außerdem dachte ich mir, dass es für Ben gut wäre, wenn er mal andere Seiten kennenlernt.“ Probleme im Vater-Sohn-Trainerverhältnis gab es dabei nie. „Er sagte zwar zu mir, dass ich zu ihm immer viel strenger sei, aber bei uns hat das geklappt.“ 

Familie Gastauer: Sydney, Romain, Yvette und Siena genießen das gemeinsame Leben

Geld hat Gastauer durch seinen Trainerjob nie verdient – dafür aber Erinnerungen mitgenommen, die ihm umso wichtiger sind. „Kevin (Geniets) hat mal in einem Interview bei Eurosport gesagt, dass Ben sein Idol sei und er von seinem Vater trainiert wird. So etwas ist schön zu hören. Manchmal schenken sie mir auch ihre Trikots, oder Elise (Maes) bringt mir ihre Blumen. Die Chemie zwischen Fahrer und Trainer muss stimmen – der Rest ist nicht so wichtig.“ 

Gastauer, der auf die 70 Jahre zugeht, nimmt keine neuen Fahrer mehr unter seine Fittiche. Aktuell arbeitet er noch mit Ken Conter und Mats Berns. Der 16-jährige Berns gehe in dieselbe Richtung wie Geniets und sein Sohn, meint Romain Gastauer. Doch auch wenn er seine Trainertätigkeit zurückschraubt, ist sein Rat in Luxemburg immer noch gefragt. Vor einigen Monaten rief Niels Michotte bei ihm an, um sich über die Arbeit von Ag2r zu erkundigen – weil ihm ein Angebot des Teams vorlag. Gastauer riet dem Nachwuchssportler zu diesem Schritt, Michotte folgte und unterschrieb in Chambéry. 

Die Zeit vor dem PC ist nicht mehr so intensiv wie früher. Romain Gastauer genießt das Leben nun auch mit seinen Enkelkindern. An dem Tag, an dem das Tageblatt Familie Gastauer in Schifflingen besuchte, waren auch Siena und Sydney, die Kinder von Ben, bei ihren Großeltern zu Besuch. Ein etwas müder Sydney empfand das Gespräch nicht ganz so spannend. Doch wenn sein Großvater ihm in ein paar Jahren seine Anekdoten erzählt, wird er sicherlich nicht mehr einschlafen – sondern ihm gespannt zuhören und gegebenenfalls auch nach seinen Ratschlägen fragen. 

2022 …… diminuons l’empreinte de nos pas

2022 …… diminuons l’empreinte de nos pas

solidaires pour une année 2022 pleine d’espoir et de santé

Mer wënsche Iech all schéin a besënnlech Feierdeeg

Famille Gastauer

Remise du mérite culturel de la Commune de Sanem

Jeudi, le 9 décembre 2021, le Collège des bourgmestre et échevin·e·s ainsi que la Commission de la Culture de la Commune de Sanem avaient invité au 13ième Mérite culturel à l’Artikuss.

Au centre de cette soirée festive se sont retrouvés deux artistes exceptionnels représentant la Commune de Sanem bien au-delà des frontières locales.

Le jeune Flavio Pierotti fut décoré avec le Prix d’encouragement culturel et le Mérite culturel fut décerné à l’acteur, dramaturge, historien et éditeur Marc Limpach.

C’est un grand honneur pour moi que des artistes exceptionnels ont apprécié les trophées que j’ai créés

www.gastauer.lu

Un timbre pour la FLH

La semaine dernière la Fédération Luxembourgeoise de Handball avait invité à une séance académique pour fêter son 75ème anniversaire.

Pour cet anniversaire Yvette Gastauer – Claire avait créé un timbre pour la FLH et lors de la séance académique les responsables de la FLH lui ont remis un agrandissement du timbre.

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Soirée festive du Fan Club Ben Gastauer

Mardi dernier le Fan Club de Ben Gastauer avait convié à une soirée festive pour honorer Ben pour sa longue carrière de coureur cycliste.

Une cinquantaine de supporters étaient venus pour revivre les meilleurs moments de la carrière de Ben.

Après avoir laissé passer en revue son parcours sportif qui a commencé à l’École de Cyclisme à Schifflange, Ben a tenu à remercier ses fans pour leur soutien.

Roland Schreiner, le président du Fan Club a remis à Ben une bonne bouteille et un livre richement illustré résumant le parcours de Ben avant qu’il est passé cycliste professionnel.

Après la partie oficielle la soirée s’est terminé par un walking diner où les anecdotes échangées entre les experts cyclistes ne manquaient pas.

Photo : romdeluxe

photos : Henri Bressler

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